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Unsere Themen im Aquaristik-Ratgeber

Nano-Aquarium

Klein, aber oho: Nano-Aquarien

Ein Nano-Aquarium als Zweitaquarium auf dem Schreibtisch oder als platzsparende Unterwasserwelt in der Küche sind ein Aquaristik-Trend, der vor einigen Jahren mit dem Garnelenboom aus Asien nach Deutschland kam. Seitdem werden die Mini-Aquarien immer beliebter.

Mit Abdeckung oder oben offen, mit gebogener Frontscheibe oder klassisch gerade – die Auswahl der rund 30 Liter fassenden Nano-Aquarien ist groß. Eine ganz besondere Optik bieten Front- und Seitenscheiben aus einem Stück. Weniger ist mehr: Durch die geringe Wassermenge in kleinen Becken ist das biologische Gleichgewicht empfindlicher als in großen Aquarien. Daher sollte Interessierte sich zunächst einiges an Aquaristik-Wissen aneignen, um ihre kleine Unterwasserwelt optimal zu versorgen.

Die Zwerggarnelen der Gattung Caridina und Neocaridina gehören zum besonders geeigneten Besatz für Nano-Aquarien der 30-Liter-Klasse. Die faszinierenden kleinen Garnelen sind einfach zu halten, verschonen die Pflanzen und sind ausgesprochen hübsch gefärbt. Aber auch Krebse oder Schnecken sind faszinierende Bewohner für Mini-Aquarien.

Wirbellose wie Garnelen und Schnecken sind mit Zimmertemperaturen zufrieden. Daher sind Heizsysteme nicht in der Serienausstattung der Mini-Aquarien enthalten. Keine Sorge, tropische Temperaturen sind trotzdem möglich: Im Zubehörsortiment Ihres ZOO & Co. Fachmarktes sind kleine Heizer erhältlich, die mit Mini-Leistungen für wärmeres Wasser sorgen. Egal, ob man sich für Schnecken, Garnelen oder beides entscheidet, die Faszination des Mini-Biotops und dessen geringer Platzbedarf sorgen dafür, dass schnell das zweite, dritte oder vierte Kleinst-Aquarium eingerichtet ist.

Nano-Meerwasseraquarium

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Bepflanzung im Nano-Aquarium

Welche Pflanze lässt sich in das Mini-Ökosystem eines Nano-Aquariums am besten integrieren, welche wächst auch bei niedrigen Temperaturen (viele Mini-Aquarien werden nur durch die Beleuchtung erwärmt) und welche passt von der Größe her? Denn schließlich will man gerade bei kleinen Wasservolumina keine häufigen Pflegeeinsätze durch schnell wachsende Arten.

In einem Nano-Aquarium steht nur wenig Bodenfläche zur Verfügung, daher bietet sich das Aufbinden von Aquarienpflanzen auf Steine oder Wurzeln an, um eine dritte Dimension in der Gestaltung zu erschließen. Normaler, grüner Zwirnfaden ist gut geeignet, und Pflanzen wie Javamoos, Javafarn (die Variante Windelov ist zierlich und klein) oder Kongofarn wachsen nach einiger Zeit auf dem Substrat fest. In Ihrem ZOO & Co. Markt finden Sie auf jeden Fall eine reiche Auswahl an idealen Pflanzen für kleine Aquarien.

Pflanzen sind für Mini-Aquarien regelrecht überlebensnotwendig: Sie produzieren durch ihren Stoffwechsel Sauerstoff, entnehmen dem Wasser Schadstoffe und bilden wichtige Rückzugsmöglichkeiten für die tierischen Bewohner. Das Pflanzensubstrat als unterste Bodenschicht stellt außerdem die Nährstoffversorgung für einen langen Zeitraum sicher.

Der perfekte Fisch fürs Nano-Aquarium

Etwas für richtige "Feinschmecker" in der Nano-Aquaristik ist die sehr wahrscheinlich aus dem Grenzgebiet Thailand/Burma stammende Art Microrasbora sp. "Galaxy". Die nur 3 cm großen Fische wirken besonders in leicht dunkel eingerichteten und schwächer beleuchteten Aquarien phänomenal. Von der Färbung erinnern Sie durch die plakativen aber kleinen Punkte auf der Seite leicht an eine Regenbogenforelle und die orangen Flossensäume stehen in einem sehr schönen Kontrast zu der dunklen Körperfarbe.

Erst 2006 kam dieser wirklich schöne Fisch aus Südostasien zu uns in die heimischen Aquarien. Die Männchen sind etwas größer als die Weibchen und unterscheiden sich durch intensiver gefärbte und leicht größere Flossen (wobei die Weibchen auch sehr gut aussehen). Die Art benötigt etwas härteres und leicht alkalisches Wasser mit einem pH-Wert von ca. 7,0 - 8,5 und kann problemlos auch in unbeheizten Aquarien bei Zimmertemperatur gehalten werden. 

Vergesellschaftet werden können diese überaus friedlichen Tiere problemlos – bei 3 cm Gesamtlänge darf man sich keine großen Aggressionen erlauben. Allerdings sollten die Mitbewohner nicht zu groß, aggressiv oder räuberisch veranlagt sein. 

Die Haltung im Schwarm ist absolut empfehlenswert. Ernährt wird dieser Mini-Fisch auch mit kleinem Futter: Fein zerriebenes Flockenfutter und in regelmäßigen Abständen Frostfutter sind eine gute Wahl. Wer zufällig gerade Jungfische betreut und aus diesem Grund Artemia-Nauplien aufzieht, sollte seinen Microrasboras unbedingt etwas Gutes tun und dieses Lebendfutter reichen.


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