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Unsere Themen im Hunde Ratgeber

Die wichtigsten 4 Fragen zu Ernährung und Körper des Hundes

Antworten vom Tierarzt

Grasfressen beim Hund – kann das schädlich sein?

Fragestellung:
Mein Hund frisst immer wieder Gras. Warum tut er das und kann ihm das schaden?

Tierärztin Barbara Welsch:
Fast alle Hunde fressen ab und an Gras. Warum sie das tun kann niemand mit Sicherheit beantworten. Einige Hundeexperten glauben, dass Hunde über das Gras einen Vitaminmangel ausgleichen. Dies erscheint jedoch eher unwahrscheinlich, weil die meisten Hunde das verzehrte Gras wieder fast unversehrt ausscheiden – also gar keine Nährstoffe daraus aufnehmen. Andere nehmen an, dass das Gras die Verdauung anregt. Tatsächlich fressen viele Hunde Gras, wenn sie Verdauungsprobleme haben. Allerdings fressen Hunde auch dann Gras, wenn ihre Verdauung völlig in Ordnung ist. Sie sehen also – eine eindeutige Antwort ist hierauf nicht möglich. Schaden kann das Grasfressen jedoch auch nicht. Sie können Ihren Vierbeiner also ganz beruhigt grasen lassen.

Zahnwechsel bei Zwergrassen – häufig ein ernstes Problem

Fragestellung:
Unser Havaneser Welpe hat Probleme beim Zahnwechsel. Die Milchzähne wollen nicht ausfallen, obwohl die zweiten schon durchgebrochen sind. Was kann man tun?

Tierärztin Barbara Welsch:
Milchzähne, die nicht ausfallen, nennt man persistierende Milchzähne. Dieses Problem tritt gerade bei Zwergrassen recht häufig auf. Leider handelt es sich dabei nicht nur um einen Schönheitsfehler, sondern um ein ernstes Problem, weil die Milchzähne die normale Gebissentwicklung erheblich stören und die zweiten Zähne schädigen können. Denn zwischen Milchzähnen und zweiten Zähnen bilden sich enge Nischen, in denen sich Futterreste ansammeln und zu Entzündungen führen können. Lassen Sie das Gebiss Ihres Hundes von einem Tierarzt untersuchen und gegebenenfalls die Milchzähne von ihm ziehen. Im Anschluss an die Gebisssanierung sollten Sie die Zähne Ihres Hundes sorgfältig pflegen. Das geht auch spielerisch, zum Beispiel mit Zahnpflege-Spielzeug für Hunde. Ihr ZOO & Co. Fachmann berät Sie gerne darüber, welche Möglichkeiten es gibt.

Scheinträchtigkeit bei der Hündin – besteht Handlungsbedarf?

Fragestellung:
Meine Hündin Gina ist immer wieder einmal scheinträchtig. Ist das schlimm? Was kann man tun?

Tierärztin Barbara Welsch:
Nach der Läufigkeit ändert sich der Hormonhaushalt der Hündin. Er gaukelt dem Tier vor, dass es trächtig sei, obwohl es gar keine Welpen erwartet. Bei einigen Hündinnen ist die Täuschung so stark, dass sie einige Wochen nach der Läufigkeit Milch bilden. Man spricht dann von einer Scheinträchtigkeit. Dieser Zustand ist nicht krankhaft und hört wieder von alleine auf. Auf keinen Fall darf man die Hündin aber in dieser Zeit am Bauch oder am Gesäuge streicheln oder sie mit Salben und Cremes einreiben. Denn jede Berührung regt den Milchfluss an. Weite Spaziergänge und wilde Spiele lenken die Hündin hingegen ab. Hündinnen, die sehr unter der Scheinträchtigkeit leiden oder in dieser Zeit sogar aggressiv werden, können mit bestimmten Medikamenten vom Tierarzt behandelt werden. Wenn mit der Hündin nicht gezüchtet werden soll, kann man auch eine Kastration erwägen und sollte sich vom Tierarzt über die Vor- und Nachteile dieses Eingriffs beraten lassen.

Warum Schokolade pures Gift für Hunde ist

Fragestellung:
Mein Hund liebt meine Weihnachtsbäckerei. Nun habe ich gehört, Schokolade sei giftig für Hunde. Stimmt das und warum ist meiner gesund geblieben?

Tierärztin Barbara Welsch:
Schokolade enthält Theobromin, das ab einer Dosis von 20 mg/kg Körpergewicht giftig für Hunde und Katzen ist. Die ersten Symptome einer Vergiftung sind Erbrechen, Durchfall und Durst. Ab höheren Dosierungen treten Herzrasen und Herzrhythmusstörungen auf. Bei schweren Vergiftungen kommt es zu Krämpfen, Bewusstlosigkeit und zum Tod des Tieres. Übrigens kann sich der Hund auch vergiften, wenn er täglich nur eine kleine Menge Theobromin aufnimmt. Denn das Gift wird im Körper nach und nach angesammelt. Ihr Hund ist gesund geblieben, weil er bisher insgesamt weniger als die kritische Dosis aufgenommen hat. Je dunkler die Schokolade ist, desto mehr Theobromin enthält sie. 100 g Vollmilch enthalten etwa 230 mg Theobromin, 100 g Bitterschokolade aber rund 1600 mg! Verwöhnen Sie Ihren Hund also lieber mit den gesunden Hundeleckerlis von ZOO & Co.


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„Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“ weiß der Volksmund zu berichten. Diese grundlegende Weisheit gilt gleichermaßen für den Menschen und für seinen besten Freund – den Hund. Die Ernährung der geliebten Vierbeiner sollte daher einen genauso hohen Stellenwert haben, wie die eigene. Wir von ZOO & Co. haben die wichtigsten Regeln und Ernährungstipps für Hunde zusammengestellt. Die Zusammensetzung des Futters ist dabei nur ein Aspekt,  die richtige Ernährung für Hunde ist noch vielschichtiger.

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